Dieses Fanfiction ist von CrazyMusette! Bitte gebt nur sinnvolle Kritik ab, sowas wie: "Oh toll." Zählt nicht dazu. Werdet auch bitte nicht beleidigend. Dankeschön. <3
†ღ♫♥ Sorrow&Solitude ♥♫ღ†
Sichten: Aphrodite, Zoey, Elhias(eigene Schöpfung)
Prolog
Noch waren sie unsichtbar, doch ich wusste, dass ich es nicht mehr lange aushalten würde. Schnell wandte ich mein Gesicht ab. Schmerzen brannten sich durch meine Brust und mein Herz. Mein Körper zitterte unkontrolliert. Da legte sich eine Hand auf meine linke Schulter.
»Aphrodite?«
Ich zuckte heftig zusammen. Dann schoss mein Blick nach oben. Mein Körper fuhr herum. Er sah mich an und dann spürte ich, wie mir heiße Tränen ungehindert über die Wangen rannen.
»Aphrodite«, murmelte er und schlang seine Arme um mich. Ich riss meine Augen auf. Was war denn das jetzt? Wieso war Elhias auf einmal so freundlich? Eine Welle der Verwirrung durchflutete meinen Körper. Sonst war er nicht so. Sonst hielt er immer zu Zoey. Tröstete nur sie. Augenblicklich begann mein Körper noch stärker zu zittern.
»Schsch … Süße. Ganz ruhig, niemand tut dir etwas und du brauchst auch nicht zu weinen. Ich bin doch für dich da.«
Seine Stimme klang zwar sanft, aber auch gleichzeitig extrem kühl. Wie er das hinbekam, konnte ich nicht sagen, doch so wollte ich ihn nicht! Ich wollte nicht, dass Elhias mich nur mal so nebenbei tröstete oder so. Ich wollte ihn ganz. Ich wollte ihn für mich allein. Der Schmerz in meinem Inneren wurde unerträglich, als ich eine schwere Entscheidung traf. Ich stemmte meine Hände gegen seine muskulöse Brust und drückte ihn von mir weg. Verwirrt sah er mich an. Schweigende Fragen standen in seinen rubinroten Augen. Doch ich schüttelte nur den Kopf. Meine Bewegung war nur ganz sacht, kaum wahrnehmbar gewesen, doch er sah sie. Er sah sie und ließ mich los, trat einige Schritte von mir weg.
»Ok, wie du willst … ich brauche dich nicht. Keiner braucht dich«, meinte er, drehte sich um und ging. Meine Augen weiteten sich. Wieder rannen unzählige Tränen über meine Wangen. Schluchzer erfüllten die Luft und vertrieben die Stille der Nacht. Niemand war hier und es würde auch keiner kommen um mir Trost oder Halt zu geben.
Ich war allein. Komplett allein. Niemand liebte mich und ich war es offensichtlich nicht wert.
»Wie meine Eltern … «, hauchte ich kaum hörbar.
»Alle sind wie meine Eltern … «
Meine Stimme zitterte und dann spürte ich, wie sich etwas dunkles in mir regte. Dunkle Wolken der Wut und des Hasses begannen in mir zu wachsen und verhüllten meine Sinne. Ein Schrei löste sich in meiner Kehle und entließ in die tiefe Dunkelheit der Nacht. Es würde mich ja eh keiner bemerken.

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