Sorrow&Solitude (HON-Fanfiction)

Sorrow&Solitude (HON-Fanfiction)

22 Antworten [Letzter Beitrag]
Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 23.12.2009
Beiträge: 5963
Blutstropfen: 39499
Sorrow&Solitude (HON-Fanfiction)

Dieses Fanfiction ist von CrazyMusette! Bitte gebt nur sinnvolle Kritik ab, sowas wie: "Oh toll." Zählt nicht dazu. Werdet auch bitte nicht beleidigend. Dankeschön. <3

†ღ♫♥ Sorrow&Solitude ♥♫ღ†

Sichten: Aphrodite, Zoey, Elhias(eigene Schöpfung)

Prolog

Noch waren sie unsichtbar, doch ich wusste, dass ich es nicht mehr lange aushalten würde. Schnell wandte ich mein Gesicht ab. Schmerzen brannten sich durch meine Brust und mein Herz. Mein Körper zitterte unkontrolliert. Da legte sich eine Hand auf meine linke Schulter.
»Aphrodite?«
Ich zuckte heftig zusammen. Dann schoss mein Blick nach oben. Mein Körper fuhr herum. Er sah mich an und dann spürte ich, wie mir heiße Tränen ungehindert über die Wangen rannen.
»Aphrodite«, murmelte er und schlang seine Arme um mich. Ich riss meine Augen auf. Was war denn das jetzt? Wieso war Elhias auf einmal so freundlich? Eine Welle der Verwirrung durchflutete meinen Körper. Sonst war er nicht so. Sonst hielt er immer zu Zoey. Tröstete nur sie. Augenblicklich begann mein Körper noch stärker zu zittern.
»Schsch … Süße. Ganz ruhig, niemand tut dir etwas und du brauchst auch nicht zu weinen. Ich bin doch für dich da.«
Seine Stimme klang zwar sanft, aber auch gleichzeitig extrem kühl. Wie er das hinbekam, konnte ich nicht sagen, doch so wollte ich ihn nicht! Ich wollte nicht, dass Elhias mich nur mal so nebenbei tröstete oder so. Ich wollte ihn ganz. Ich wollte ihn für mich allein. Der Schmerz in meinem Inneren wurde unerträglich, als ich eine schwere Entscheidung traf. Ich stemmte meine Hände gegen seine muskulöse Brust und drückte ihn von mir weg. Verwirrt sah er mich an. Schweigende Fragen standen in seinen rubinroten Augen. Doch ich schüttelte nur den Kopf. Meine Bewegung war nur ganz sacht, kaum wahrnehmbar gewesen, doch er sah sie. Er sah sie und ließ mich los, trat einige Schritte von mir weg.
»Ok, wie du willst … ich brauche dich nicht. Keiner braucht dich«, meinte er, drehte sich um und ging. Meine Augen weiteten sich. Wieder rannen unzählige Tränen über meine Wangen. Schluchzer erfüllten die Luft und vertrieben die Stille der Nacht. Niemand war hier und es würde auch keiner kommen um mir Trost oder Halt zu geben.
Ich war allein. Komplett allein. Niemand liebte mich und ich war es offensichtlich nicht wert.
»Wie meine Eltern … «, hauchte ich kaum hörbar.
»Alle sind wie meine Eltern … «
Meine Stimme zitterte und dann spürte ich, wie sich etwas dunkles in mir regte. Dunkle Wolken der Wut und des Hasses begannen in mir zu wachsen und verhüllten meine Sinne. Ein Schrei löste sich in meiner Kehle und entließ in die tiefe Dunkelheit der Nacht. Es würde mich ja eh keiner bemerken.

"Siehst du auch die vielen Farben des Regenbogens? Glaub mir, wenn ich dir sage, dass dein Leben ebenso bunt ist." ♥

Diskussion

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 20.05.2011
Beiträge: 424
Blutstropfen: 1843

wow hört sich nicht schlecht an.. bin gespannt wie es weiter geht

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 09.12.2011
Beiträge: 1227
Blutstropfen: 3967

hu echt gut geschrieben;*

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 14.02.2011
Beiträge: 877
Blutstropfen: 3192

echt toll!!!! bitte sag mir wann du weiterschreibst

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 06.06.2010
Beiträge: 578
Blutstropfen: 1920

total toll

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 28.01.2010
Beiträge: 2700
Blutstropfen: 8833

Wow also das ist echt super geschreiben total fesselnd und spannend ich bin richtig gespannt wies weitergeht :)

The day when I stop loving you
is the day when I close my eyes forever♥

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 13.12.2010
Beiträge: 785
Blutstropfen: 3009

sorry.wollte ich nicht reinstellen

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 13.12.2010
Beiträge: 785
Blutstropfen: 3009

mal nur das erste kapitel von meiner:
Der Fund
Es war eine wolkenlose und klare Nacht. Ich stand am Fenster und betrachtete, wie der Mond auf die Straße vor unserm Haus fiel. Eine stumme Träne lief über eine Wange, bis sie als Wasserfleck in meinem Schlafanzug endete. Ich konnte nicht schlafen. Die ganze Nacht hatte ich schon geweint. Erst an meinem Bett, danach an meinem Schreibtisch und jetzt am Fenster. Das Ganze hatte nichts mit einem Jungen zu tun, sondern mit der Trennung meiner Eltern. Oder jedenfalls an dem Beschluss. Viele Kinder hätten nur eine Träne vergossen, sich aber mit dem Gedanken angefreundet, bald zwei Zimmer zu haben. So wurde es mir auch gesagt. Mit Fernseher und allem drum und dran. Sogar ein eigenes Zimmer wurde mir versprochen, doch war mir das alles egal. Wer brauchte schon ein eigenes Telefon.
Gedanken verloren nahm ich einen Bilderahmen in die Hand. Darauf waren Mum, Dad und ich zusehen, bei einem Zoobesuch. Es war gerade mal ein Jahr her. Ich musste damals ein Referat über Affenarten hallten und Dad meinte, dabei wäre praktische Erfahrung gut. Das war in der Zeit bevor sie sich gestritten hatten. Auf dem Bild trug ich ein T-Shirt mit der Aufschifft meines Namens: Zara Winterland. Das T-Shirt hatte ich immer noch, auch wenn es mir viel zu klein ist.
Ich wandte meine Aufmerksamkeit wieder unsere Straße zu, sah aber nur verschwommen, da eine Tränenschicht meine Wimpern bedeckte. Da jegliche Taschentuchpackungen leer waren und mein Schlafanzugärmel hoffnungslos nass war benutzte ich, oder versuchte es zumindest, mit einer Strähne meiner langen, braunen Haare. Es funktionierte nicht, also ließ ich die Tränen einfach laufe, bis nichts mehr nachkam.
Plötzlich, als ich wieder scharf sehen konnte, bemerkte ich eine schwarze Gestalt, die auf der Straße umher ging.
Ich hätte sie nicht bemerkt, weil sie einen schwarzen Umhang trug, hätte sie nicht zu meinem Fenster aufgeblickt. Ich schätze, dass die Jugendgangs in der Macht, die irgendwelche Fensterscheiben einschlugen, deshalb auch immer schwarz trugen. Ich hatte einen Kumpel aus dem Kindergarten, der durch Diebstahl in so eine Gang herein gekommen ist. Das war dann der Zeitpunkt, wo sich unsere Wege trennten.
Die Gestalt aber trug keine schwarze Hose und keinen Mantel, sondern einen schwarzen Umhang mit Kapuze, der mich an meine Fantasybücher erinnerte.
Als sie zu mir aufblickte, sah ich auf dem weißen Gesicht deutlich eine Narbe hervor stechen, die von der Stirn bis zum Mundwinkel verlief. Noch etwas an der Gestalt war unheimlich. Aus Bio weiß ich, dass Menschen braune, grüne, blaue oder graue Augen haben können. (Die meisten Menschen hatten natürlich Mischfarben aus mehreren davon.) Ich war schon eine Ausnahme mit meinen dunkelbraunen Augen. Aber diese Gestalt hatte pechschwarze Augen. So schwarz, dass man die Iris nicht von der Linse unterscheiden konnte.
Ein Schauder lief über meinen Rücken. Plötzlich löste sie sich in Nebel auf und dieser schien im Gully zu versickern. Bilde ich mir das alles nur ein? War ich nur müde? Wahrscheinlich. Ich konnte ja kaum noch meine Augen offen halten. Schnell schlüpfte ich ins Bett und zog mir die Decke über den Kopf. Ich schlief schnell ein und die Gestalt hatte ich am nächsten Morgen auch schon vergessen.

Diese Nacht hatte ich einen Traum:
Ein Mann saß in einer kalten, dunklen Höhle und schaute mich an. Er hatte schwarze, verstrubbelte Haare und die Selben pechschwarzen Augen, wie die Gestalt aus unserer Straße. War das eine neue Mode mit Kontaktlinsen rum zulaufen? Konnte man dadurch überhaupt etwas sehen? Und waren es überhaupt Kontaktlinsen? Dieser Mann hatte eine spitze Nase und kleine Lippen. Es schien, als würde er Macht ausstrahlen. Wie die Gestalt in unserer Straße, trug er einen schwarzen Umhang, nur war seiner mit edlen, silbernen Schnallen versehen. Dann trug er eine schwarze Hose, die in schwarzen Stiefeln steckte. Es wirkte elegant gekleidet, auch wenn man schon die Dreckkruste am Saum seines Umhangs sah.
Der Mann sagte nur einen Satz zu mir. <> Dann fing etwas an zu klingeln und es war definitiv kein Traum mehr.

<>; murmelte ich und tastete nach dem Wecker auf meinem Nachttisch.
Eigentlich ist heute Samstag und an solchen Tagen stellte ich mir niemals den Wecker. Als ich ihn ausstellen wollte, hörte er trotzdem nicht auf und ich bemerkte erst jetzt, dass es das Telefon war. Bevor ich den Hörer abnahm, schaute ich noch auf den Wecker. Es war elf Uhr.
Meine beste Freundin Katharina Westermann war am Apparat.
<>, flötete sie in den Hörer.
<> wollte ich von ihr wissen. Ich klang definitiv verschlafen.
<>, meinte ich Zähne knirschend. <>
<>, meinte sie, aber es klang nicht so, als würde sie es bereuen. <>
<>, meinte ich missmutig. <>
Ich legte auf und begann seufzend mich an zuziehen. Hose, Stiefel und einen einfachen Pulli an. Wenn ich sonst Stunden mit dem Schminken verbrachte, ging das heute alles in weniger als fünf Minuten.
Meine Mum erwartete mich schon in der Küche.
<> meinte sie und starrte mich mitleidig an.
<>, meinte ich ironisch.
<>, war ihre Antwort. <>
<>, stimmte ich ihr zu. <>
<>, meinte sie. <>
Wie hatte ich das vergessen können? Der zehnte Klasse Ball mit dem Motto: Tanzen bis zum Abwinken.
<>, meinte ich. <>
Mum sah so aus, als wollte sie noch etwas erwidern, also beruhigte ich sie schnell. <>
<>
<>
Ich umarmte sie und rannte in mein Zimmer zurück, um die Tasche zu packen: Frische Wäsche, Schlafanzug, ein Buch, das Geld von Mum für das Kleid, Frischmachzeug (Zahnbürste etc.) und die rote Rose, die Jaden mir geschenkt hatte, als er mich zum Ball eingeladen hatte.
Ich schloss die Tasche und machte mich auf den Weg zu Kati.
Während des langen Weges machte ich mir Gedanken über ihn. Er war zu hundert Prozent hübsch. Schwarze Haare, grüne Augen und ein Sixpack. (Ich will mal klar stellen, dass viele Jungen das von sich behaupten, es aber nicht haben.)
Ich war in ihn verknallt. Wenn ich ihn sah, kribbelte mein Bauch, als wenn tausend Schmetterlinge sich darin aufhalten würden. Ich bekam keinen vernünftigen Satz in seiner Gegenwart heraus. Er in meiner aber auch nicht. Gut wir waren schon fast zusammen. Seit er mich zum Ball eingeladen hat, waren wohl alle anderen der Meinung, aber offiziell war es nicht. Das einzige Zeichen, das ich von ihm bekommen hatte, war die Blume, die ich im meine Tasche geschmissen hatte.
Ich stolperte über einen Gegenstand auf dem Boden. Es war eine silberne Kette mit grünem Stein. Sie glitzerte in den paar Sonnenstrahlen, die durch die Wolkendecke brachen. Schnell hob ich sie auf, wischte sie an meinem Taschentuch, das ich noch in der Tasche hatte, und wischte die Kette ab. Dann steckte ich sie in die Tasche und ging weiter zu Kati. Endlich, es kam mir vor wie Stunden, stand ich vor Katis Tür und klingelte.
http://www.myfanfiction.de/texte/fantasy/die-macht-der-zwei-ketten.14584...

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 18.07.2010
Beiträge: 1425
Blutstropfen: 4224

was ist chap?

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 16.02.2011
Beiträge: 2235
Blutstropfen: 15291

chap -> Kapitel

Sei gesegnet
Soma ^^

-ڰۣڿ☸-ڰۣڿ-☸-ڰۣڿ☸-ڰۣڿ-☸Alles hat seine Zeit ☸ڿڰۣ-☸ڿڰۣ-☸ڿڰۣ-☸ڿڰۣ-

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 20.04.2010
Beiträge: 427
Blutstropfen: 6901

So ... jetzt kommt das erste Chap. Oder zumindest der erste Teil davon ^^
Ich will meine Chaps immer in Teilen aufspalten.

Viel passiert im ersten Teil nicht. Im ganzen Chap eigentlich nicht ...

Nun denn. Viel Spaß beim Lesen ^^

LG Alex

Kapitel 1 Part 1

Kapitel 1

Aphrodite PoV:

Müde lag ich da und starrte die Zimmerdecke an. Ich hatte versagt! Wieso musste ich auch so schlecht aufpassen? Stumm stellte ich mir dir Frage, woher Zoey das mit dem Kraut gewusst hatte? Es war unfair. Anscheinend hatte sie so etwas schon früher gemacht, oder so.
Ein leises Lachen entrang sich meinen Lippen. Dann rannen mir heiße Tränen über die Wangen. Mein Körper begann unkontrolliert zu zittern.
Ich rollte mich zusammen, zog meine Gliedmaßen eng an meinen Körper und schlang meine Arme um mich. Ich wollte doch nur meine Eltern zufrieden stellen und was hatte ich erreicht? Genau das Gegenteil! Ich war nun ein Nichts und meine Eltern waren noch enttäuschter von mir als vorher.
Stumm weinte ich mich in den Schlaf und wollte nicht mehr länger existieren.

»Guten Morgen meine Schüler!«
Neferet erschien mit ein paar weiteren Lehrern im Speisesaal und Sämtliche Gespräche verstummten augenblicklich. Ich sah nicht auf, legte aber meine Gabel beiseite.
»Heute haben wir einen neuen Schüler hier an der Schule. Ich bin mir sicher, dass jedem von euch sein Name bekannt sein wird. Ab heute geht Elhias Shane Lhence du Sang auf diese Schule.«
Mein Kopf flog nach oben. Mein Blick fand den großen Typen, welchen sie uns eben vorgestellt hatte. Man war der heiß! Meine Kehle wurde trocken und mein Herz begann zu rasen. Ich spürte, wie mein Gesicht sich erwärmte. Wurde ich gerade rot? Gott verdammter Mist!
Er hatte eine blasse Haut, schulterlange, tiefschwarze Haare und rubinrote Augen. Elhias besaß eine gerade Nase, hohe Wangenknochen und ein männliches Kinn. Sein tiefroter Blick flog durch den Saal, als suche er jemanden.
Das Mal auf seiner Stirn war der Hammer. Auch er besaß ein ausgefülltes Mal wie Zoey. Kunstvolle Linien in einem dunklen Rot zogen sich über seine Stirn, über seine Schläfen hinab. Dann verliefen sie seitlich an seinen Wangen, dann über seinen Hals hinab und verschwanden im Kragen seines Pullovers.
Mein Herz schlug immer schneller und ich bekam nur noch schwer Luft. Dieser Mann war ein Gott! Ich schluckte schwer. Kurz flammte ein Bild vor meinem inneren Auge auf. Ein Bild von ihm und mir, wie wir eng umschlungen dasaßen und uns küssten. Doch dann zerbrach dieses Bild sofort wieder.
»Elhias wird Zoeys Verlobter sein«, meinte nun Neferet. Gemurmel erklang.
»Immerhin sind sie beide außergewöhnlich.«
Meine Augen weiteten sich. Das war ein Schock! Meinte das meine ehemalige Mentorin etwa ernst? Das konnte doch nur ein Witz sein, oder? Zoey hatte doch schon Erik! Ganz zu schweigen von diesem lästigen Menschen, Heath. Wobei er nicht besonders hässlich aussah. Meine Kehle schnürte sich zusammen und meine Augen begannen zu brennen. Ich wagte nicht zu blinzeln, sonst würde ich weinen und diese Blöße wollte ich mir nicht geben.
Wieso bekam Zoey alles? Wieso riss sie sich alles unter den Nagel? Brauchte sie etwa einen Harem? Hatte sie ein Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom oder so?
Unwillkürlich biss ich mir fest auf die Unterlippe und starrte auf mein Tablett.
»Nun denn, ich wünsche euch noch einen schönen Tag«, sagte Neferet. Sie hatte nicht besonders lange gebraucht, Elhias vorzustellen und ihn öffentlich mit Zoey zu verloben. Meine Hände zitterten und kalter Schweiß brach mir aus. Schnell stand ich auf und verließ fast schon fluchtartig den Raum.

Zoey PoV:

Elhias setzte sich mit einem leicht gequälten Lächeln an unseren Tisch. Ich lächelte ihn freundlich an. Ich wusste wie er sich fühlte. Immerhin fühlte ich mich nicht anders.
»Wieso hat unsere verehrte Neferet das gemacht?«, murmelte Stevie und runzelte die Stirn. Die anderen sahen genauso verwirrt aus. Shaunee und Erin grinsten breit.
»Also … ich glaube, dass du bald einen Harem von heißen Typen haben wirst«, meinte Shaunee. Ich lachte nervös. Der schwarzhaarige Neue zog fragend die Brauen hoch. Da stürmte Aphrodite mit gesenktem Kopf aus dem Speisesaal. Verwirrung durchflutete mich. Keine bösen Blicke? Irgendwie verhielt sie sich merkwürdig.
»Oha … die Hexe sieht dich nicht böse an«, grinste Damien.
»Die Hexe?«, fragte Elhias nach. Die anderen lachten leise.
»Aphrodite wird von uns die Hexe genannt. Sie ist ein wahres Miststück, wenn es darum geht, Leute niederzumachen«, erklärte Stevie. Die anderen nickten zustimmend. Ich jedoch schwieg, hatte ich sie am Elternbesuchstag schließlich belauscht. Allerdings hatte ich das nicht wirklich gern gemacht. Es war reiner Zufall gewesen. Elhias sah uns nacheinander an. Dann schwieg er und spießte ein Salatblatt auf, denn er hatte sich sofort nach der Vorstellung etwas zu essen geholt.
»Vielleicht sollte man die Gründe für ihr Verhalten kennenlernen«, meinte er dann. Wir hatten alle wieder begonnen zu essen. Erin, welche gerade etwas trank, verschluckte sich an ihrem Wasser. Shaunee schlug ihr auf den Rücken.
»Wieso?«, fragte ich ihn. Er sah mich an. Seine rubinroten Augen schienen sich in meine hinein zu brennen.
»Sie hat mit ziemlicher Sicherheit einen ganz bestimmten Grund für einen solches Verhalten. Keiner verhält sich so, wie er es tut, wenn er nicht einen bestimmten Grund hat«, meinte er und spießte weitere Blätter seines Salates auf. Hitze stieg in mein Gesicht. Ich fühlte mich unwohl, denn immerhin wusste ich, wieso sie sich verhielt, wie sie sich eben verhielt.
»Dann wüsste ich mal gern, wieso sie ihre Visionen vor anderen verheimlicht«, meinte Erin und zeigte mit der Gabel auf ihn.
»Sie hat Visionen?«, fragte Elhias interessiert. Damien nickte.
»Sie hat Visionen von Todesunglücken in der Welt der Menschen.«

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 20.03.2010
Beiträge: 5300
Blutstropfen: 23081

Wow , gefällt mir sehr gut :)
Man kann sich richtig vorstellen , was und vorlammen wie genau das alles abläuft ... cool xD

Das Herz hat seine eigenen Gründe, die der Verstand nicht begreift.

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 18.07.2010
Beiträge: 1425
Blutstropfen: 4224

Dein Schreibstiel gefällt mir sehr gut!! Und wie du schrebst weckt bei mir spannung und neugier..du bist echt begabt!!

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 20.04.2010
Beiträge: 427
Blutstropfen: 6901

Danke ^^
Ich freue mich immer über Lob X3

Aphrodite, Zoey und Elhias sind die Hauptchars. Ich werde abwechselnd aus deren Sicht schreiben.

Bald kommt der erste Teil des ersten Chaps.

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 03.08.2010
Beiträge: 2436
Blutstropfen: 8296

ich finde die geschichte toll, mir gefällt wie du aphrodites gefühle beschreibst, da leidet man gleich ein bisschen mit. weil sie mir echt gut gefällt und ich gerade darüber rätsele wer elhias sein könnte kann ich nur sagen: Gib und mehr!! :D

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 14.10.2010
Beiträge: 1027
Blutstropfen: 3435

Ist schon echt gut geworden! Ich würde allerdings mal nen Namen erwähnen! Wie heißt du?? Die hauptperson ist die Namenlose, hm. das verwirrt mich halt etwas! Aber so an der Story ist schon richtig gut! ^^
Könnt noch n bissel weiter lesen! ^^

Alle Elemente werden zu Licht.
Doch wenn es unrein ist wird es zur Finsternis

Lest euch doch mal meine Geschichte durch:
http://www.houseofnight.de/forum/rueckkehr-der-prinzessin
http://www.houseofnight.de/forum/rueckkehr-der-pri

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 20.04.2010
Beiträge: 427
Blutstropfen: 6901

Danke >////<
Ich freu mich so *strahl*

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 05.04.2010
Beiträge: 415
Blutstropfen: 3153

Echt spitze wünschte könnte auch so gut schreiben :(

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 08.06.2010
Beiträge: 1320
Blutstropfen: 8306

ich finde den Prolog echt gut... man bekommt eine ganz andere sichtweise von aphodite. wie schon erwähnt: man mag sie dadurch, das ihre gefühle endlich mal offen gelegt werden, nur noch mehr.

mystic-girl

Du kannst mein Herz berühren
Du kannst meine Hand nehmen
nur vergiss nicht,
es tut jedes Mal weh, wenn du los lässt!

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 20.04.2010
Beiträge: 427
Blutstropfen: 6901

Ich freu mich, dass es euch so gut gefällt und bald werde ich das erste Chap posten ^^

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 01.06.2010
Beiträge: 12182
Blutstropfen: 47676

Wow^^ schön geschrieben
Durch diesen Prolog mag ich Aphrodite noch mehr, und es zeigt noch mehr, wie sehr nett sie auch sein kaan. mach weiter so

Durch euch leuchtet die Welt ! TwinniTaraBestie

Beigetreten: 15.07.2010
Beiträge: 14699
Blutstropfen: 50241

Ich finde das es sehr schön geschrieben ist.
Zwar traurig aber auch irgendwie schön.
Ich würde gerne noch mehr davon lesen.
Es ist so....wie soll ich sagen?
Wunderschön xD
Irgendwie kann ich das nicht so gut.
Ich beineide dich. *ablaudieren*

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 03.07.2010
Beiträge: 2808
Blutstropfen: 14074

Find ich gut. Du stellst wunderbar da wie verletzbar Afrodite ist. Sie ist eben doch kein ekelmonster oder eine andere spezies. Sie kann genauso seelisch zerfetzt sein wie Zoey auch :)

Das Leben ist ein Film und Gott ist der barmherzige und doch grausame Regessieur der sich strikt an das Drehbuch hällt. Du bist der Darsteller und hast das Drehbuch nie gelesen...
http://www.bookrix.de/_title-de-lara-sophie-v-amber