Dies ist eine selbstgeschriebene Fanfiction von Dolfin und Gwendolyn Simpson! Für Persöhnliche Anliegen, z.B Kritik, Lob und ähnliches, wendet ihr euch bitte an einer/die beiden.
Florin Shepperd
House of Night
Eins.
Toll, ganz Toll! Der Tag hatte so gut angefangen! Und jetzt, alles hinüber. Mein ganzes Leben. Ich war in der Schule und ahnte einen normalen Tag. Mein beste Freundin, Healey und ich gingen gerade von Mathe zu unserem Spinden. Überglücklich. Noch. Denn ich hatte zu meinen Gunsten nicht nur eine 1 in Chemie sondern auch noch Algebra bestanden, 3+. Auch Healey hatte ein Dauergrinsen aufgesetzt und summte ,What you say’ von Jason Derülo. Während ich anfing den Text zu murmeln kamen meine Brüder auf uns zu. Sie haben die gleichen braun-roten Haare und dunkel-grüne Augen wie ich. Lag vielleicht auch daran das wir Drillinge waren und sie uns alle kurz vom Kopf abstanden kam auch noch dazu. Alex und Chris kamen ebenfalls gut gelaunt zu uns. Okay, eigentlich heißen sie Alexander und Christian. “Hey, Flo. Hi, Healey. Na, warum so gut gelaunt?”, fragte Chris. Ach ja, ich heiße eigentlich Florin. “Ich hab ne 1 in Chemie und Algebra bestanden,” sagte ich und grinste. “Cool. Du das Training fällt heute aus. Hab gerade eine SMS bekommen,” meinte Alex. “Schade, wäre heute es gut gewesen,” seufzte ich. ,Das Training’: Seit 10 Jahren gingen zum Ninjutsustudio und das wieder um ist eine japanische Kampfkunst. War nur schade das es heute ausfiel, wenn ich gute Laune habe komme ich immer gut in Fahrt. “Flo? Könnte ihr mich gleich nach der letzten Stunde mit nehmen? Ich hab keine Bock Michel über den Weg zu laufen…,” sagte Healey mitleidig und schaute mich wie ein im Regen stehengelassener Welpe an. “Klar,” sagte ich und lächelte. Ich konnte sie doch nicht mit ihrem Ex alleine lass wenn der sie immer noch zurück will. Ich war froh das mein Ex, Aerrow, mich in Ruhe ließ. Lag auch daran das meine Brüder ihn erwischt hat, wie er mit dem Schulschwarm, Melanie, rumgeknutscht hat. Wenigstens wollte er nichts von mir. In meiner letzten Stunde musste ich ins Theater. Für das Wintermusical proben. Laut meine Musiklehrerin, Mrs. Welsh, war ich die beste Sängerin in mein nächsten 2 Jahrgängen, ich liebte Musik aber manchmal nervte es Musikbegabt zu sein... Nach der Probe ging ich hinter die Bühne um meinen Rucksack zu holen. Ich kramte nach den Schlüssel für den silber-grauen, altern Merzendes-Benz aus meiner Tasche und drehte mich um. Plötzlich stand da ein Typ mit… mit einem Vampyr-Mal auf der Stirn. Hä? Ein Späher in der Schule. Er sah aus als währe er schon mal gestorben und aus seinem Grab geklettert. Meine Mom und mein Dad hatte schon immer etwas gegen Vampyr, sie waren keine so extremst Gottesfürchtigen, halten Vampyr aber für nichts Gutes. Doch meine Brüder und dich hatte keine Vorurteile. Eine wichtige Frage war aber: Was wollte der Späher in der Schule? Was wollte der von mir? Ich ahnte schreckliches. “Äh… Was kann ich für Sie tun?”, fragte ich so frech wie ich war und schulterte meine Rucksack. Doch ohne ein Wort zu sagen machte der Vampyr mit ausgestrecktem Arm einen Schritt auf mich zu und wollte mir seine Hand auf die striff drücken. Etwas irritiert wich ich etwas zurück, doch dann drückte mir der Typ schließlich etwas gewaltsam seine Hand auf die Stirn. Dann sagte er: “Florin Shepperd! Sie wurde von der Nacht erwählt; ihr Tod wird ihre Geburt sein. Die Nacht ruft sie; höre und gehorche sie Ihrer liebliche Stimme. Das Schicksal erwartet sie im House of Night!” Dann fuhr ein Schmerz durch meine Stirn, als wenn jemand mir eine Axt hinein rammte. Auf einmal hörte ich Healey schreien. Sie war mir wohl gefolgt um zu sehen wo ich bleibe. Ich sank auf de Knie und hielt mir den Kopf. “Flo! Flo! O mein Gott! O mein Gott! O mein Gott! Er hat dich… er hat dich… er hat dich… er hat dich… er hat dich… er hat dich… er hat dich… er hat dich… Er hat dich gezeichnet!!”, schrie Healey, hockte sich neben mich und hielt mir die Schultern. “Jungs! Kommt schnell!”, schrei sie. “Flo!”, riefen meine Brüder auf einmal. Sag mal, kann man mich etwa nicht allein lassen? Okay, an sieht ja was dabei heraus kommt “Was ist mit ihr?”, fragte Chris besorgt. “Healey, was ist passiert?”, fragte Alex. Ich schlug die Augen auf und nahm meine Hände von der Stirn. So das man das etwas dunkle Halbmondförmige Mal auf meiner Stirn zu sehen war. Alle drei machten ein Gesicht wie ein elektrogeschockter Waschbär. Healey dunkle Haare und Augen bildeten einen Hohen Kontrast zu ihrer jetzt kreidebleichen Haut. “Flo! Geht es dir gut?”, fragte Alex als erster. “Alter! Mein Kopf fühlt sich an wie der Morgen nach dem man ein Sixpack geext hätte! Scheiße, meine Schädel!”, fluchte ich und setzte mich auf. “War das ein Vampyr Späher? Du, du, du, du, du wurdest gezeichnet!?”, Chris Stimme über schlug sich. Ich riss mich zusammen und stand auf. “Scheiße, was machen wir den jetzt?”, fragte Healey. Wir wussten alle was wir jetzt tun mussten, besser gesagt ich. Ich musste ins House of Night. Ein Internat für Vampyr, für jung Vampyr um genau zu sein. Dort würde ich vier Jahre meine Wandlung durch leben und die Chancen standen 50/50 das ich das nicht überlebe. Doch das war im in diesem Moment egal. Das schlimmere Problem nannte ich Mom und Dad. Ich schluckte. “Ich muss nach Hause… Packen…,” sagte ich niedergeschlagen. “Aber du kannst doch jetzt nicht einfach so weg gehen! Was sollen wir denn ohne dich tun?”, fragte Healey. “Healey, ich muss. Ich will ja auch nicht von hier weg, es gibt halt keine andere Möglichkeit…,” sagte ich und hielt mir den Kopf, es tat immer noch furchtbar weh. “Sorry, Schwesterherz. Aber das Ding da auf deiner Stirn sieht echt krass aus!”, sagte Alex und deutete auf meinen Halbmond. “Weist du wie krass meine Kopfschmerzen sind?”, fragte ich und funkelte ihn am. Healey reichte mir einen kleinen Handspiegel und ich schaute mir den Halbmond selber an, ganz schwach leuchtete es in einem Saphirblau. “Okay, wir müssen dich irgendwie aus der Schule kriegen ohne das jemand dein Mal sieht. Sonst bist du den Rest deiner Tage hier, als die da mit dem Mal, bekannt,” sagte Alex. “Und wir wären die Brüder von der da mit dem Mal…,” überlegte Chris. “Hat einer von euch eine Kappe oder eine Stirnband dabei?”, fragte Healey. Zum Glück hatte ich ein Stirnband wegen meiner kälteempfindlichen Ohren da bei und Chris gab mir noch seine Baseballkappe. So verkleidet gingen wir von der Aula raus auf den Schulparkplatz. Die Luft war kühl und von allen Bäumen war das Herbstlaub bereits abgefallen. Zu meinem Erschrecken war der Prackplatz voller Schüler. Ein groß Teil, den ich auch noch kannte, versperrten uns den Weg zu unserem Wagen. Selber hatten wir zu Hause noch jeder ein Motorrad. “Okay, ab durch die Mitte,” sagte Chris. Healey hatte sich an meinem Arm fest geklammert und hatte mehr Angst als ich in diesem Moment. “Healey. Du solltest etwas normaler Aussehen…,” zischte ich zwischen den Zähen hervor. “Oh, okay,” sagte sie stellte sich normal hin und hackte sich nur bei mir ein. “Gib mir den Schlüssel, Flo. So kannst du unmöglich fahren,” sagte Alex und ich warf ihm dem Schlüssel mit dem kleinem gelbem Schlüsselanhängertierchen zu. Auf einmal stand da Aerrow und seine Freunde. “Hi, Flo? Was ist den mit dir?”, fragte er etwas besorgt. Okay, vielleicht mochte er mich ja immer noch. “Sie hat…,” Alex hielt Chris den Mund zu den er war der schlechteste Lügner auf der Welt. “Mir ist nicht so gut und ich habe rasende Kopfschmerzen,” sagte ich und schaute auf den Boden. Obwohl wir Ende Oktober hatten schien die Sonne und brannte mir in den Auge, wie nie zu vor. “Ah, verstehst. Seit wann bist du denn im Baseballteam?”, fragte er weiter und deutete auf meine Kappe. “Das ist meine,” sagte Chris ohne zu wissen was das für Konsequenzen hat. “Und warum trägt sie deine Schwester?”, fragte einer von Aerrow´s Freunden. “Er hat eine Wette verloren,” sagte Healey schnell. “Tut mir leid aber ich glaube es ist besser wenn wir jetzt nach Hause fahren,” sagte Alex und wir schoben uns durch die Masse zum Auto. Als ich mich neben Healey nach hinten setzte und wir ausparkten, stand Aerrow auf einmal wieder vor meinem Fenster. “Flo ich wollte dich eigentlich fragen ob du dich nicht vielleicht mal wieder mit mir treffen willst? Weist du… ich vermisse dich…,” sagte er niedergeschlagen. Ich war überrascht. “Es tut mir leid, Aerrow. Aber ich werden mich nie wieder mit dir Treffen,” sagte ich ohne ihn an zuschauen. “Aber, Flo! Das mit Melanie war nur ein Ausrutscher, ein böser Fehler den ich bereue…,” sagte er. Ich rückte mein Stirnband zurrecht, zog die Kappe in die Stirn und funkelte ihn an. “Aerrow, du hast mir das Herz gebrochen und willst mich jetzt zurück weil Melanie einen neunen hat? Vergiss es!” “Aber Flo, ich…,” weiter ließ ich ihn nicht kommen. “Gib Gas, Chris,” sagte ich und fuhren ab. Ich ließ Aerrow da stehen. Noch cooler wäre es wenn es angefangen hätte zu regnen. Ein paar Blocks weiter hielten wir um Healey raus zu lassen. Sie fing an zu weine. “Flo, kann ich nicht noch mit zu euch kommen? Das ist da letzte mal das wir uns sehe…” “Ich verspreche die jeden Tag eine E-Mail zuschrieben. Und falls es Ferien gibt komme ich zu dir,” sagte ich drückte sie noch einmal und winkte ihr hinter her als wir abfuhren. Vor allem wollte ich sie nicht dabei haben wenn meine Eltern so austickten und ich mich gegen sie stellte. Bei dem Gedanken daran musste ich schlucken. Eine Weile schwiegen wir. “Flo? Ich weiß nicht wie wir da jetzt machen sollen habt ihr eine Idee?”, fragte Chris. “Mom und Dad werden bestimmt total aus ticken… Aber es ihnen nicht erzählen können wir ja auch nicht…,” sagte ich. “Wo ist eigentlich das nächste House of Night?”, fragte Alex. “Es gibt nur eine Möglichkeit das heraus zu finden…,” sagte Chris. “Internet,” sagte ich und schmunzelte. Die Jung begannen zu kichern. “Das ist doch nicht dein Ernst du will im Internet nach sehen?”, fragte Alex. “Ja,” sagte ich als wäre es selbst verständlich. “Okay, du bist der Vampyr…,” murmelte Chris. “Jungvampyr. Außerdem Google ich alles und jeden,” verbesserte ich. “Ich mache mir mehr Sorgen darum was Mom und Dad sagen werden…,” meinte Alex und schaute auf meine Stirn. “Wisst ihr noch wie sie sich darüber aufgeregt haben als auch nur der Nachbar unserer Tante gezeichnet wurde?”, fragte Chris. “Ja. Das war das erste Mal das sie uns diese Vampyr-sind-nichts-Gutes-Bredicht gehalten haben,” sagte ich niedergeschlagen. Eine Weile wieder schweigen. “Was auch immer passiert wir halten zu dir,” sagte Alex schließlich, als wir die Einfahrt hoch fuhren. Chris nickte zustimmend. “Danke, Jungs,” sagte ich und lächelte. Ich hatte die Kappe und das Stirnband abgenommen und wir machten uns mit schweren Schritten auf zur Tür. Wenn wir sie gleich öffnen wird unsere Mom uns Hallo sagen und fragen wie unser Tag war. Eine Prozedur die wir immer wieder über uns ergehen lassen müssen. Und dann wird sie mein Mal sehen und halb in Ohnmacht fallen, Dad rufen und was der dann für kranke Ideen hat… Fragt mich lieber nicht! Wir öffneten die Tür. Schon schallte sie helle Stimme unserer Mom in den Flur. “Hallo, meine Süßen!” “Hi, Mom!”, reifen wir ein bisschen durch einander. Wir gingen ins Wohnzimmer wo ihrer Stimme her gekommen war, sie stand vor der Kautsch und richtete sie Kissen. “Na. Wie war euer Tag?”, fragte sie heiter. “Mom, wir müssen über etwas reden…,” sagte ich. Mein Kopf schmerzte immer noch höllisch. “Na, klar mein Engel. Was gibst es?”, fragte meine Mom, drehte sich um und erschrak zu Tode als sie mein Mal sah. “Das ist genau der Grund warum wir reden müssen,” sagte Alex. “Florin! O mein Gott! Meine kleine Florin! Das ist doch nicht möglich! Nein,” sie fing an zu heulen und nahm mich in den Arm. Verdutz machte ich mich steif. “Mom! Mir geht es gut. Aber du weißt was ich jetzt tun muss,” sagte ich und wies mein Mom etwas von mir ab. Aber die starrte nur auf mein Mal. “Ja. Ja. Du hast recht. Ich rufe sofort euren Vater an… und euren Onkel. Der ist Genforscher!”, sagte meine Mom mich schwacher weinerlicher Stimme, setzte sich aufs Sofa und wählte die Nummer unseres Vaters. “Was? Flo ist doch kein Gen Experiment!”, Chris war ganz entsetzte. “Schatz, Onkel John und seine Firma arbeiten schon länger an einem Gegenmittel für das Vampyrgen. Mach dir keine Sorgen!”, sagte meine Mom. Dann nahm mein Vater ab und sie sagte hektisch. “O mein Gott. Daniel, du musst so schnell wie möglich kommen. Florin. Sie wurde… sie wurde gezeichnet!”, meiner Mom liefen die Tränen über die Wangen. Während sie meine Dad panisch alles schilderte und ihm bat auch seinen Bruder zu informieren, bekam ich Angst. Sie wollten mich zu unserem Onkel John schicken? Den gruseligem Genforscher? Oder wie meine Brüder und ich sagten; Frankensteinsurahn. Die Jungs schauten mich von links und rechts an. Ich schaute voller Angst zurück. Meine Mom legte auf und sagte: “Okay, euer Vater ist auf dem Weg und bringt euren Onkel mit. Macht euch keine Sorgen. Alles wird gut.” “Nichts ist gut, Mom! Flo wurde gezeichnet und muss ins Haus of Night! Nicht zu Onkel Frankenstein! Finde dich bitte damit ab! Vampyr sind nicht Böses! Flo ist nichts Böses,” Alex wurde richtig wütend. “Alexander Shepperd! Vampyr sind blutsaugende, wilde Tiere mit einem bösartigem Glauben! Ich werde nicht zu lassen das sie meine kleine Florin verderben!”, meine Mom war aufgestanden und keifte ihn an. “Es sind keine Tiere! Mom! Vampyr wurden alle doch mal gezeichnet und hatten eine Familie. Du musst uns wirklich vertrauen,” sagte Chris. “Ich kann es einfach nicht fassen das du willst das eure Schwester eines dieser Wesen wird, Christian Shepperd,” meine Mom sah und mich verweinten Augen an. Ich verstand nicht warum sie und dann immer mit vollem Namen an sprach. “Was ist dir lieber Mom? Das ist 4 Jahre eine einfache Wandlung durch lebe oder das an mir herum experimentiert wird wie an einer Laborratte?”, jetzt kamen auch mir die Tränen. Ich konnte nicht fassen das meine Mom so dachte. “In eure Zimmer. Alle!”, schrien meine Mom und zeigte mit einem ausgestecktem Arm zur Treppe. Meine Brüder und ich tauschten einen Blick. Ohne ein Wort rannten wir die Treppe hoch. Ich ging sofort in mein Zimmer, die Jungs folgen mir. “Was machen wir jetzt?”, fragte Chris. “Ich will nicht das du als Genexperiement endest…,” sagte Alex. Es gab nur eine Lösung. Ich musste abhauen. “Okay, Chris nimm meine Laptop und google wo das nächste House of Night liegt,” sagte ich und holte den kleinen Trolli von meinem Schrank und fing an alles einfach wahllos hinein zu stopfen. “Alex? Haben die Motorräder genug Sprit?”, fragte ich während ich T-Shirts, Pullover, Sweatshirts, Jeans, Jacken und Schuhe einfach in meinen Koffer stopfte. Das einzige das ich hier ließ war meine Gitarre. “Ja. Kommt drauf an wie viel du fahren willst,” sagte der und schaute mit in meinen Laptop. “Ich hab’s! Am Rande unseres wunderschönem Bundesstaats New York am Ontario Lake liegt ein House of Night,” sagte Chris. “Dann reicht der Sprit,” sagte Alex. Ich machte meinen kleinen Koffer zu. “Chris der Funkdrucker ist an. Ich brauche einen genaue Karte,” sagte ich, schüttete meine Schultasche aus und stopfte die mit Zahnbürste ezetera voll, meinen Stoff Hund Eddy nicht zu vergessen. Chris druckte die Karte aus und ich tut noch meine Laptop in Ladekabel in meinem Koffer. Ich schaute auf den kleine Haufen der mich in mein neues Leben beleiten sollte. Unten ging die Haustür auf. Ich wollte nicht weg, ich wollte das alles so ist wie gestern. Ich fing an zu weinen und fiel meine Brüder um den Hals. “Florin! Alexander! Christian! Kommt runter!”, ertönte die Stimme unsers Dad. Ich wollte nicht. Ich lag meine Brüdern noch in den Armen und schluchzte. “Wir mailen dir!”, sagte Alex. “Versprochen!”, seufzte Chris und wir ließen von einander ab. Dann stiegen wir aus meinem Zimmer auf die Feuerleiter und kelterten hinunter. Meine Brüder folgten mir. Wir schlichen in die Tiefgarage, nur für unser Haus, wo mein Motorrad auf mich wartete. Als wir am Wohnzimmer Fenster vorbei schlichen hörte ich die Stimme meines Vaters. “Florin Shepperd! Ich zähle bis 3! Wenn du und deine Brüder dann nicht sofort Unten seid, komm ich rauf.” Dann seufzte er. “Ich weiß das du Angst hast, aber es gibt nun mal keine andere Möglichkeit. Jungs, sagt eurer Schwester sie soll runter kommen!” Leider hatte mein Vater keine Ahnung das er nur mit der Treppe sprach und wir unter dem Wohnzimmerfenster vorbei krabbelten. Wenn die Lage nicht so ernst gewesen wäre hätte ich gekichert. Ich kabbelte weiter und wollte die Nächste Leiter runter.. Da ertöte die schrille verweinte Stimme meiner Mutter. “Daniel! Jetzt tu du endlich was.” “Es wird alles gut, Isobell. John wird gleich da sein.” Ich zuckte zusammen. Der war noch nicht her? Ich tauschte mit meinen Brüdern einen erschrockenen Blick. Wenn er jetzt kam und uns erwischte? Ich nahm all meine Mut zusammen und ging in die Garage. Ich seufzte erleichtert. Weder Dad noch Mom war auf die Idee gekommen das ich mit dem Motorrad abhauen würde und hatten sie einfach da stehen gelassen. Mir wurde klar, dass wenn ich jetzt abhaue, meine Eltern mich absolut verstoßen werden. Aber was war mit Alex und Chris? Wie würden sie reagieren wenn die merken das ich weg fahre und sie mit in der Garage stehen? Ich schulterte meinen Rucksack, machte meine Koffer sicher hinter den Sitz fest und setzte mir den Helm auf. Ich war froh, dass das Visier wie eine Sonnenbrille wirkte und das Sonnenlicht nicht mehr so in den Augen stach. Als ich mich zu Alex und Chris umdrehte sah ich, dass auch sie ihre Motorradhelme aufsetzten. “Was wird das?”, fragte ich. “Wir können fürs erste nicht her bleibe. Wir begleiten dich bis zum Stadtrand,” sagte Alex. “Und was wollt ihr dann machen?”, fragte ich. “Wir fahren zu Grandpa. Er konnte doch schon immer gut Konflikte lösen. Er wird das verstehen,” sagte Chris. Ich musste lächeln. “Danke, Jungs.” “Kein Problem, Schwesterherz.” Ich konnte nicht anderes als meine Brüder noch einmal in den Arm zu nehmen, wobei unsere Helme an einander krachten. Auf einmal hörte ich ein Auto in die Garage kommen. Ich erkannte den Landrover meines gruseligem Onkels. Scheiße! “Flo, wir sollten und beeilen!”, sagte Alex und wir stiegen auf die Motorräder. Ich hoffte das Onkel John uns nicht sehen würde und wenigstens nicht erkannt das wir das waren. “Alexander? Christian? Florin?! Hey, hier geblieben!”, rief er uns noch hinter her als wir an der Garage bretternen. Ich schaute nicht zurück. Wir schlängelten uns durch den Verkehr und kassierten dafür ein paar Mittelfinger… Aber es war mir egal. In diesem Moment war ich niemand. Ich war nicht mehr die Florin Shepperd die ihre Eltern achtete und gerne im Schultheater singt. Nein, ich war eine andere Florin Shepperd. Es war mir alles egal war mit meinen Eltern zu tun hatte und die Schule ging mir in diesen Momenten am Arsch vorbei. Das einzige was ich fühlte, was ich für loyale Brüder ich doch hatte, wie sehr ich Healey jetzt schon vermisste und natürlich meine Kopfschmerzen. Dann waren wir am Stadtrand am gekommen. Wir hielten am Straßenrand, die Jungs schoben ihr Visier hoch und wir verabschiedeten uns. Mit Tränen in den Augen fuhr ich weiter der Karte nach. Mein altes Leben löste sich vom mir. Mein neues kam immer näher.
Zwei.
Ich fuhr ohne eine Pause ein zu legen. Ab und an zu schaute ich auf die Karte um auch wirklich im House of Night zu landen. Erst spät um 9.30 Uhr abends erreichte ich eine riesige Villa die aussah wie ein mittelalterliches Schloss. Ein großes mittelalterliches Schloss. Ein sehr Großes. Etwas ängstlich von der Geisterschlossatmuphre ging ich zu einem großem Holztor. O, Mann. Ich hätte nicht so viele Filme nach Mitternacht gucken sollen. Ich erwartete einen Eisen gegossnen Türklopfer, vielleicht noch mit einem Löwenkopf oder so. Aber nein, eine Türklingel. “Leitung des House of Night” stand da. Ich nahm noch einmal alles Mut den ich hatte zusammen und klingelte. Ich hielt die Luft an und hoffte. Hoffte darauf das jemand öffnete und mir half. Ich konnte nicht mehr. Mein ganzes Leben wie ich es kannte war vorbei. Ich atmete einmal durch um meine Tränen zurück zu halten. Dann ging auf einmal das Tor auf und eine junge Frau mit nussbraunen-braunen, lange, lockigen Haaren, leuchtend blauen Augen in einem blauem schlichtem Kleid. “Hallo. Ich bin Tamaya. Ich bin die Rektorin. Willkommen im House of Night,” sagte sie mit einer Stimme, klingend wie ein Windspiel. Ich konnte nichts sagen. Ich hatte immer noch mit den Tränen zu kämpfen. Ich schaute die große, schlanke Frau an. Ich hoffte einfach sie würde mir sagen was ich jetzt tun muss, oder könnte oder wie auch immer. Dann liefen mir die Tränen über die Wangen. “Hey. Alles ist gut. Komm rein! Wir kümmern uns schon um dich. Wie ist dein Name?”, fragte sie und ließ mich rein. “Flo. Äh… Florin. Florin Shepperd. Ich wurde…,” wollte ich sagen doch Tamaya schnitt mir das Wort ab. “Du wurdest heute gezeichnet. Ich weiß. Komm mit du wirst schon erwartet.” Ich wischte mir die Tränen ab und folgte ihr in das Geisterschloss wo in fast allen Zimmern Licht schien. “Ich kann verstehen, dass es nicht leicht für dich war von zu Hause weg zu gehen. Aber keine Sorge, es hat alles seine Richtigkeit,” sagte Tamaya. In diesem Moment wurde mir klar, dass es mir leicht gefallen war. Das einzige was mich zurück zog waren meine Brüder und Healey, aber meine Eltern wollte ich noch nicht einmal mehr bedenken. “Doch ist es…,” murmelte ich leise. “Was meintest du?”, fragte Tamaya. “Ach, nichts, nichts,” sagte ich schnell. “Du kannst es mir ruhig sagen,” meinte sie dann. “Es ist nichts… Meine Eltern… meine Eltern sind nur verdammt ausgetickt, als ich heute nach Hause kam…,” murmelte ich. “Erzähle ruhig,” sagte Tamaya. “Als ich und meine Brüder durch die Tür kamen, war noch alles wie immer, aber als meine Mom das mal gesehen hat, ist die ausgeflippt und hat sofort meinen Dad von der arbeit geholt… Meine Brüder mich verteidig und sich daher auch Ärger ein gehandelt… Meine Mom hat uns nach oben geschickt und dann hab ich meine Sachen gepackt und wir sind über die Feuerleichter angehauen. Mein Dad… er hat… er hat seinen Bruder angerufen, der ist Genforscher und wollte… meine Eltern wollten, dass er mich wieder zu einem normalem Menschen machen. Sie denken es sei irgend eine Krankheit… Meine Brüder sind zu unserem Grandpa und ich bin hier her…,” sagte ich und schaute zu Boden. “Verstehe. Einige Menschen verstehen einfach nicht was wir sind, nicht war,” meinte Tamaya. Ich nickte. Sie führte mich durch die Gänge mit den Holz vertäfelten Wänden und den Kristallkronleuchtern. “Wir bringen dich jetzt erstmal ins Mädchenwohnheim. Jeder Jungvampyr erhält einen Mentor. Ich werde dir deinen später vorstellen. Jetzt musst du erst einmal deine Mitbewohnerin kennen lernen,” sagte sie und lächelte. Wie? Wo? Was? Mentor? Mitbewohner? Okay, ich hatte kein Problem mir mit einem anderem Mädchen ein Zimmer zu teilen, aber mir fiel es schon immer schwer mich in eine neue Gesellschaft einzugliedern. Deshalb waren Healey, meinen Brüder und ich immer unter uns geblieben. Auf einmal entfuhr mir ein gähnen. Erst jetzt merkte ich das ich Müde war. “Oh. Ich sehe schon. Du solltest heute vielleicht noch nicht am Unterricht teilnehmen, ruhe dich erst einmal aus,” sagte Tamaya. Hä? Heute noch Unterricht? Ich runzelte die Stirn. “Der Unterricht beginnt um 8.00 Abends und endet um 3.00 Nachts. Dann habt ihr ein wenig Freizeit. Bei Sonnenaufgang ist Bettruhe,” sagte Tamaya, als sie mein verwirrtes Gesicht sah. “Das heißt; wir schlafen am Tag und in der Nacht ist Unterricht?”, fragte ich. “Dir wird bestimmt schon auf gefallen sein, dass als Vampyr das Sonnenlicht nicht gerade an genehm aus der Haut und in den Augen ist, deshalb ist der Unterricht in der Nacht,” sagte Tamaya und führte mich in noch einen Trakt. “So, hier ist das Mädchenwohnheim, also sind alle jetzt schon beim Unterricht. Meine Mitbewohnerin ist Angel Jones. Sie ist ein bisschen… eigen. Ich hoffe es macht dir nichts aus, dass sie etwas… merkwürdig ist,” sagte sie. Okay… Na schön, ich werde mich schon irgendwie mit ihr verstehen. Moment! Jones… Ich kannte den Namen irgendwo her… “Nein, kein Probleme! Keiner ist normal,” sagte ich und lächelte. Das Letzte das ich wollte, war Umstände machen. “Okay. Räume dich doch erst einmal ein, Angel wird dir zeigen, wo der Speisesaal und die Kassenzimmer sind, sie ist noch im Hauptgebäude beim Unterricht. Die zweite Stunde ist etwa in 10 min um, ” sagte Tamaya mit einem freundlichem Lächeln, aus reiner Höfflichkeit. Dann blieb sie schließlich an dem Zimmer stehen an dem wir vorbei gingen. “So, hier ist es. Du kannst dich auch ein bisschen schlafen legen wenn du willst. Das wird aber in der Nacht nicht einfach,” meinte Tamaya, schloss die Tür auf und hielt mir den Schlüssel vor die Nase. Ich nahm ihn und lächelte dankbar. Tamaya strich mir im vorbei gehen freundlich über die Schulter und war schnell in Gang verschunden. Ich schaute aus dem Fenster in Flur. Es fing an regnete. Scheiße! Mein Motorrad. Okay, es gibt wichtigere Dinge. Ich drehte mich zur Tür und öffnete sie mit einem leichtem Stoß. Ein mittelgroßes Zimmer mit einer einfarbigen blass-türkisen Tapete. Unter zwei Fenstern standen die Betten. An der Wand standen zwei Schreibtische und auch zwei Schränke. Eigentlich ganz normal für ein 2-Mädchen-Zimmer. Doch die eine Seite des Zimmers war schwarz. Okay, nicht ganz schwarz. Schwarze Bettwäsche mit Lila, Grün-Türkisen Kreisen. An den Wänden hingen Poster von einem ebenfalls schwarz gekleidetem Jungen, der eine Gitarre auf den Rücken trug, nicht das ich hin kannte… Hier und da war es alles pink und oder grell türkis verziert. Über den Schreibtischstuhl hing eine Jacke. Schwarz, wer hätte das gedacht, okay sie hatte pinke Ränder. Aber sie war Schwarz. Ich schmiss meinen Sachen auf mein Bett, das ohne Bettwäsche und schaute auf den Schreibtisch. In einen Becher waren Unmengen von Stifte gesteckt. Einige mit Bunten Gummitieren am Ende. Ich schmunzelte. Mhm, einen kleinen Eindruck von dieser Angel hatte ich schon mal. Ich packte meinen Koffer aus und bezog mein Bett mit einer leuchtend grün-blau Bettwäsche die einen starken Kontrast zum Rest des Zimmer bildete. Meine Gitarre hätte ich aber zu gerne wieder haben… Warum hatte ich nicht daran gedacht? Ich setzte mich aus Bett und schaute mich im Zimmer um. Hm. Das sollte mein neues Leben sein… Es war voll kommen still im Zimmer. Nur der Regen prasselte wie kleine Glasperlen an die Scheibe. Ich hatte keine Ahnung was ich tun sollte. Schlafen: Unmöglich. Zwar war ich ein wenig müde aber wenn nach her um 3 Uhr Nachts ein, mir unbekanntes, Mädchen ins Zimmer kam, lieber nicht. Also wühlte ich noch meinem Laptop und schrieb eine E-Mail an Chris, er ist ein totaler Computerfreak. Ich schrieb das ich gut angekommen war und das es mir so weit gut ging. Dann fragte ich wie Mom und Dad reagiert haben, als die zwei mit Grandpa da auf gekreuzt sind um die Sache zu klären. Grandpa war zwar auch nicht der aller lustigste Gesell, aber das was er wirklich gut konnte war, Geschichten erzählen, Apfelmus kochen und Streit zwischen unseren Eltern und uns zu schlichten. Wie ich so dran dachte was er wohl tun würde und dem Apfelmus hinter her trauerte, hörte ich auf einmal hinter der Fensterseibe, ein kleines leise: “Miau.” Ich schreckte auf und schaute überrascht zum Fenster. Ein kleines schwarz-braun, getigertes, nasses Kätzchen, dass mit den weißen Pfötchen über die Scheibe strich und rein wollte. Das arme Ding. Ich öffnete das Fenster über Angel´s Bett und das kleine Kätzchen sprang herein. Es schüttelte sich ein bisschen und miaute dann wieder fröhlich. Ich musste schmunzeln und konnte nicht anders als es zu beobachten wie es sich Putzte. Okay, ich persönlich wünsche mir schon ewig einen Hund. So was wie einen Dalmertiener oder so. Aber das kleine Kätzchen war so niedlich, dass ich nicht anders konnte als es hinterm Ohr zu kraulen. Es fing an zu schnurren. Auf einmal sprang es auf den Boden und rollte sich auf einem kleinem Kissen vor der Heizung zusammen. Na schön… Mein Blick fiel auf die dunkel-braune Holztür. Ich wollte raus hier. Das Zimmer war zwar schön, aber ich fühlte mich ein gesperrt. Ich ging in den Flur und schloss vorsichtig die Tür hinter mir ab. Okay, Flo. Du tust den Schlüssel in die Hosentasche und gehst vom Zimmer aus nach links! Ich bin unglaublich flusig. Aber vor allem musste ich mir merken wo ich lang ging, um später zurück durch die Gänge in mein Zimmer finde. Also, immer merken wo ich abbiege! Ich suchte einfach einen Weg den ich endlang schlendern konnte um meinen Kopf frei zu bekommen und vielleicht auf ein Paar andere wie mich zu treffen. Ich suchte den Weg zum Hauptgebäude. Vielleicht hatten die ja einen Musikraum oder so was. Musik hatte schon immer eine beruhigende Wirkung, auf mich zu mindest. Mein Weg durch die Gänge kreuzten immer wieder große und kleine Katzen. Jede menge Katzen. Als ich eine Weile durch die Gänge gewandert und über einpaar Katzen gestolpert war, war ich schließlich in einem Teil des Schlosses wo an den Türen Schilder hangen wie: Pferdekunde Unterprima oder so. Überall war es still. Ein bisschen unheimlich. Im Licht der Kronleuchter fand ich endlich die Tür mit den Schild: Musikraum. Ich legte die Hand auf die Türklinke. O nein! Stopp! Was wenn da gerade Unterricht war. Die gesamte Kunstszene war schließlich voll gestopft mit Vampyrn. Die meisten Künstler, Schauspieler und Sänger waren Vampyr. Kann auch daran liegen das alle Vampyr makellose Haut, schlang und sehen einfach nur gut aus. Ich legte ein Ohr an die Tür und lauschte ein paar Minuten. Nichts zu hören. Ich drückte die Klinke runter und öffnete die Tür. Ein großer Raum mit hoher Decke, ein großer schwarzer Flügel, eine Anlage, ein Bimer und jede menge Schulpulte, wie in einer High School. Mit dem kleinem unterschied das meine alte High School nicht so viele abgefahrene Gitarren hatte die hier an der Holz vertäfelten Wand standen. Cool. Auf einmal hörte ich tausend durch einander redende Stimme, der Unterricht war wohl zu Ende und ich öffnete die Tür zurück in den Flur. Überall liefen Jungvampyr, wie ich nun auch, herum. Ich schaute allen ins Gesicht egal, was sie dann dachten. Wow. Ich musste schon zugeben! Im gegen Satz zu meiner alten High School waren die jawohl echt, wow! Auch viel mir auf das so ziemlich alle, sogar die Jungen, lange Haare hatten und über wiegend blond waren. Toll. Meine braunroten, kurzen Haare waren nicht gerade unauffällig… Ich ging weiter und alle Blicke klebten an mir. Der Neunen. Okay. Ich wollte einfach zurück in mein Zimmer und hoffte. Auf was hoffte ich eigentlich? Auf jemanden dem ich alle meine Fragen stellen konnte. Jemand der sich mit mir unterhielt. Mich ein wenig eingliederte. Ein Junge mit einer blonden Wuschelfrisur starrte mich so an, dass ich zurück starren musste und dann plötzlich gegen ein Mädchen mit blonden, mittellangen Haare zusammen stieß so das sie ihre Bücher fallen ließ. “Oh, das tut mir leid!”, sagte ich und half ihr die Bücher wieder auf zu heben. “Ist nicht so schlimm. Du bist neu, oder?” “Ja. So offen sichtlich?”, fragte ich mit einem Ich-kann-ja-auch-nichts-dafür-Lächeln. “Hier merkt man schnell wenn jemand neu ist. Ich bin auch erst vor 2 Monaten hergekommen. Ich heiße übrigens Izzy,” sagte das Mädchen und ihre braun-grünen Augen leuchteten freundlich. “Mein Name ist Florin, aber die meisten nennen mich Flo,” sagte ich und unterdrückte ein Gähnen. “Ah, ja. Das Ankommens-Jetlake,” sagte Izzy und klopfte mir auch die Schultern. “Das geht vorbei. Spätestens morgen früh.” “IZZY!! Wo bleibst du den?!?!”, schrie ein Mädchen mit, auch auffallenden, braunen Haaren am Ende des Ganges und winkte hektisch. Izzy seufzte. “Das ist Gwendolyn. Hyberaktiv und nur Unsinn im Kopf. Sie ich meine beste Freundin.” Izzy drehte sich zu ihr und schrie: “JA! Ich komme gleich!” Hm… Hyberaktiv und nur Unsinn im Kopf… erinnerte mich an mich selbst, wenn mein Leben sich mal nicht auf den Kopf stellte… Izzy drehte sich wieder zu mir. “Tut mir leid, Flo aber ich muss los. Aber ich weiß, aller Anfang ist schwer. Du kannst dich gerne beim Essen später neben uns setzten,” rief sie mir nach und läuft zu ihrer Freundin, neben der jetzt ein braunblonder Junge. mit etwas dunkeler Haut. stand. Moment! Beim Essen, hatte sie gesagt. Was aßen Vampyr überhaupt so? Tranken sie Blut? Mein Magen zog sich zusammen und ich musste schlucken. Ich hatte einwahnsinniges Verlangen nach Pizza. Die Gänge wurden mit der Zeit immer leerer. Alle anderen Schüler waren in ihre Klassen gegangen. Schon wieder allein.
Drei
Schon wieder stand ich allein in den leeren Fluren und wusste nicht weiter. Jetzt wo ich merkte, dass es leicht war jemanden kennen zu lernen wollte ich nicht zurück in mein Zimmer. Aber okay, ich konnte ja jetzt nicht jeden versehentlich anrempeln. Hm, im Musikraum war nun eine Klasse Jungvampyre. Das konnte ich also schon mal abhacken. Ich ging nach draußen um ein bisschen frische laut zu schnappen, immer wieder stolperte ich beinahe über insgesamt 4 Katzen die mir einfach vor die Füße liefen. Ich öffnete die Tür durch die ich und Tamaya vorhin rein gekommen waren und schaute über den “Schulhof.” Ich wunderte mich, dass ich den Weg zurück gefunden hatte. Okay, hier war es absolut langweilig und auch irgendwie ein bisschen kalt. Ich machte mein Sweatshirt ganz zu, obwohl ich noch ein dickes T-Shirt darunter hatte fror ich. Ich verfiel in den Laufschritt und joggte bis zum Rande des Geländes um mir noch einmal die Geistervilla an zuschauen in der ich jetzt lebte. Ich seufzte auf als mein Blick noch einmal über die Zinnen und Türme schweifte. Zu meiner Überraschung war ich gar nicht mehr ganz so müde. Auf einmal bemerkte ich, neben dem großem Eingangstor, einen etwas 1 ½ Meter breiten Weg mit grau-blau gepflasterten Steinen. Meine Neugier ließ mich nicht mehr los und ich ging ihn einfach, ohne darüber nach zu denken, den Weg entlang. Eine Weile nur die kunstvoll zu geschnittene Hecke und vielleicht 2 vorbei laufende Katzen. Dann teilte sich der Weg in 3 auf und die Hecke öffnete sich und umrammte so einen Wald, vor dem ich jetzt stand und einfach wusste warum eine Schule, einen Wald in seinem Vorgarten hat. Ich stand vor den drei Weg und überlegte welchen ich gehen sollte. Normaler Weise gehe ich in solchen Situationen immer nach links. Doch jetzt entschloss ich: Ab durch die Mitte. Den Weg rammten ca. 30cm hohe kleine Buxbäume, dahinter fing eine verwilderte, aber doch gepflegt erscheinende Kleewiese an, auf der Wald, mit vielen Eichen-, Buchen-, Kastanien- und Ahornbäumen. Hier und da wuchsen auch einpaar Blumen, die im Halbmondlicht, dass durch die dichten Blätter der Bäume fiel, silbrig und oder grau schimmerten. Das ganze war ein bisschen gruselig. Aber hey, ich bin jetzt selber ein Gruselwesen. Ein Geschöpf der Nacht. Okay, ich sehe es ein ich kann nicht melodramatisch werden… Auf einmal hörte ich hinter mir Zwei laute fordernde Katzenstimmen: “MIAU.” Ich drehte mich um und 2 kleine Kätzchen saßen auf dem Weg hinter mir und schaute mich fixiert an. Die ein war komplett schwarz nur die Vorderpfoten und der kleine weiße Fleck auf seiner, oder besser gesagt ihrer, Brust. Sie leckte sich uninteressiert die Pfoten. Das andere Kätzchen war ein orange, getigerter Kater der die gleichen grünen Augen hatte wie das Kätzchen neben ihm. Er schaute mich mit einem Blick an den ich immer Ich-bin-das-kleine-Bambi-bitte-erschieß-mich-nicht-Blick nenne. Auch wenn es mich damit wohl auch nur zu sich locken wollte. Aber, es funktionierte. Ich hockte mich hin und der kleine Kater kam auf mich zu und striff sich schnurrend an meinem Knie. Ich finge an ihn hinterm Ohr zukraulen und ich musste lächeln, als er die Augen schloss und sich schnurend in meine Hand drückte. Das schwarze Kätzchen setzte sich neben nicht und putzte sich einfach weiter. Ich musste schmunzeln. Die zwei waren so süß! Eine Weile hockte ich auf dem Boden und streichelte den kleinen Kater und das Kätzchen hatte sich an meinem Bein zusammen gerollt. Ich fühlte mich wohl. Doch auf einmal wurden sie von lautem Gelächter, das von Ende des Weges kam, aufgeschreckt und liefen in Richtung Haus zurück. Ich wollte hinter her laufen, aber ist bei kleinen Kätzchen keine gute Idee. Stattdessen beschloss ich die zu suchen, die sich dahinten im Wald einen ablachten. Ich folgte den Stimmen. Immer wieder musste ich abbiegen und fragte mich: Wie groß kann dieser Wald sein? Endlich! Am Ende das Weges war eine große Wiese auf dem ein großer Springbrunnen stand. Überall um die Wiese herum war immer noch Wald, in symmetrischen Abständen führten die grau-blauen Wege zum Brunnen. Und dort, dort saßen eine Gruppe Jungvampyr und lachten über irgendwas. Ich… Moment! Jungvampyr? Die hätten doch jetzt alle Unterricht? Mal abgesehen von mir… Ich stellte mich hinter einen Baum und schaute mir an was, die da taten und wollte alles vermeiden um nicht gesehen zu werden. Ich schaute mir die Personen genauer an. 3 blonde Mädchen, 1 blonder Junge und einer mit braun-schwarzen Haaren. Hm, was die wohl hier machten? Tamaya hatte ihnen bestimmt nicht frei gegeben, weil sie heute gezeichnet wurde. Das war schon mal klar. Auf einmal wieder die leisen Pfoten hinter mit, die zwei Kätzchen. Der orangene kleine Kater schmiegte sich an meine Beine und schnurrte, doch das kleine Kätzchen ging ohne mich zu beachten auf die Gruppe von mir unbekannten Vampyrn zu. Es mauzte und der Junge mit den braun-schwarzen Haaren schaute auf. Direkt in meine Richtung. Okay, wohl eher zum schwarzem Kätzchen, aber so konnte er auch mich sehen. “Ah, Honi. Meine Kleine,” sagte er in einem liebevollem Tonfall, stand von Brunnenrand auf und ging zur kleinen Katze. Er nahm sie auf den Arm und schaute, misstrauisch auf. Mist! Er hatte mich verdammt noch mal gesehen! Und ich hin auch. Und ich muss sagen. Man sieht der gut aus! Da fiel mir wieder mein Problem ein, dass er mich gesehen hatte. Ich drückte mich hinter den Baum und betete, dass er mich nicht bemerkte. Ich drückte dich Augen fest zusammen und dann musste der kleine Kater natürlich auf die Idee kommen, sich in das Blickfeld des Junge zu stellen, mich von da unten anschauen und dann klein und süß: “Miau,” sagten. Ich machte die Augen auf und wagte einen Blick. Der Junge stand mit dem Kätzchen auf dem Arm noch gute 3m von mit entfernt, aber schaute mit gerunzelter Stirn auf meine Baum. Dann kam er auf mich zu. Ich verschwand wieder hinter meinem Baum. Scheiße! Beim weg laufen hätte er mich gesehen. Als drückte ich mich steif an den Baum. Ich hörte das eine Mädchen rufen: “Dreko! Was machst du denn da so lange?” “Ja, ja. Ich komm gleich!”, rief er über seine Schulter. Aha. Dreko. So hieß der Junge mit dem Kätzchen auf dem Arm, das ihn wohl sehr gern hatte. Es kletterte in seinem Arm hin und her und striff ihm mit dem Schwanz durch das Gesicht. Doch das irritierte ihn wohl nicht, den er kam auf meinen Baum zu und dann stand er vor mir. Ich hatte die Augen wieder zusammen gekniffen und drückte mich gegen den Baum. Als er mich sah, war er zu meiner Überraschung, erleichtert. “Oh… Äh… Hi. Ich… Ähm…,” stammelte er, schaute zu Boden und rieb sich verlegen am Hinterkopf. “Ich… Ähm… ich bin neu hier,” brachte ich heraus und versuchte so unschuldig wie möglich aus zusehen. “Ja. Sorry, wenn ich so stammle, aber ich doch du wärst einer unserer Mentoren,” meinte er dann. Doch ich war nicht mehr ansprechbar. Ich hatte mich in seinen blau-braunen Augen schon längst verloren. “Oh, ich… ich hab mich ja noch gar nicht vorgestellt. Ich bin…,” doch weiter kam er nicht. “DREKO!!!”, ertönte wieder eine laute Stimme. Jetzt fordernder. “JA! GLEICH!”, schrie er zurück. “Ich bin… Ich bin Florin… Ähm… Flo… äh… was dir lieber ist,” stotterte ich. Der kleine Kater mauzte mich an. “Ist das dein Kater, Florin,” fragte er und der Kleine striff wieder um meine Beine. “Äh… nein. Er ist mir den Weg hier her gefolgt,” sagte ich. “Dann hat er sich dich ausgesucht. Er ist glaube, ich der Bruder von meiner Honi hier,” sagte er mit einer samt weiche Stimme und kraulte das Kätzchen hinterm Ohr. “Wie? Sie hat mich aus gesucht?”, fragte ich verwirrt. So weit ich wusste suchen sich Katzen nicht die Besitzer aus, sondern anders herum. Doch da sprang der kleine Kater auf meine Arm. Ich schaute Dreko verwirrt an. “ Katzen sind hier frei. Aber halten sich meist doch an einen Vampyr den sie gerne haben. Siehst du?”, sagte er. “DREKO! Wenn du nicht kommt schleife ich dich gleich an deinem Ohr hier her!”, schrie eine Stimme wieder. “Ist ja gut ich komme!!”, rief er und meinte dann mit samtweicher Stimme zu mir: “Tut mir leid, Florin. Aber ich muss los. Und bitte sag niemandem etwas… okay… Wir sehen uns.” Er lächelte mich atmen beraubend an und verschwand mit den Kätzchen auf den Arm wieder zum Brunnen. Wow. Mann, sah der gut aus. O mein Gott! Hatte ich mich etwa in den Typen verknallt? Nee, ich doch nicht. Obwohl… Okay, ich hatte eindeutig Wahnvorstellungen. Kommt wohl von den Kopfschmerzen… Dann schaute ich auf den kleinen Kater der sich auf meinen Arm zusammen gerollt hatte. War der süß! Und diese mal meine ich den Kater! Er schnurrte und ich machte mich auf den Weg zurück ins Haus. Wie ich hin da so liegen sah, fiel mir in guter Ort ein in dem ich die Zeit überbrücken konnte. Die Bibliothek. Ich ging ins Schloss zurück, doch der Dreko ging mir nicht mehr aus dem Kopf… Okay, ich geb’s ja zu. Ich habe mich in ihn verknallt. Aber das konnte man mich, aber auch echt nicht verübeln… Ich striff durch die äuge und dachte daran mit welchem Buch ich mich als erstes ablenken sollte. Na schön, zuerst musste ich die Bibliothek finden. Nach einiger Zeit, hatte ich endlich eine große Flügeltür gefunden, da neben hin ein kleines Schild wo ganz klar Bibliothek drauf stand. Also öffnete ich die Tür und kam in einen riesigen Saal mit, wie mir scheint, 6km Bücherregalen. Ein junger Mann mit runder Brille, braunen Augen und sandfarbigen Haaren bemerkte mich. “Oh. Hallo.” Er legte das Buch weg in dem er gerade gelesen hatte und fragte: “Kann ich dir behilflich sein?” Ich lächelte dankbar, sagte aber: “Nein, danke. Ich schaute mich nur um.” “Okay, wenn du eine Frage hast komm einfach zu mir. Aber bitte pass auf deine Katze auf!”, meinte er, deutete auf den kleinen Kater und ging wieder in das Labyrinth von Bücherregalen. Ich schaute mich um. Wo sollte ich den bloß anfangen? Denn jetzt entdeckte ich auch noch, dass dank der hohen Decke, eine Wendeltreppe nach oben führte wo am Rand noch eine 2 Etage mit Bücherregalen stand. Wow. Der kleine Kater hatte sich in meinen Armen aufgesetzt und schaute sich neugierig um. Auf einmal sprang er mit einem: “Miau,” von meinem Arm und durch in die Gänge. Mist! Ich glaube der Kleine sollte hier nicht alles verwüsten und schon weil der Typ mir gesagt hatte ich sollte auf ihn aufpassen. “Kleiner! Kleiner hier geblieben!”, rief ich dem Kater flüsternd nach und lief ihn hinter her. Er brauchte dringend einen Namen. Einmal quer durch den Saal. Dann sprang er auf einen Tür auf dem sich die Bücher nur so stapelten. Ich lief zu ihm und stellte sicher das er auch nichts angestellt hatte. Alles gut. Ich setzte mich auf einen Stuhl und fing an die Bücherstapel zu durch suchen. Vielleicht war ja etwas interessantes dabei. Dabei schaute mir der kleine Kater aufmerksam zu. Auf einmal, als ich merkte das viel von Poeten auf dem Tisch lag, sprang der kleine Kater vom Tisch auf den und warf dabei ein Buch auf meinem Schoß. Darauf hatte er wohl die ganze Zeit gesessen… Dann sprang auch der Kleine auf meinen Schoß und schmiegte sich schnurrend an mich. Ich nahm das Buch hoch. Hamlet. Von William Shakespeare. Dem kleinem Kater schien das Buch zu gefallen und ich mir auch. Ich wollte schon immer mal Wissen wie das mit der Nummer mit dem Totenkopf und dem ,Sein oder nicht sein’ zustande kam. Ich saß Stunden lang da und lass. Mi gefiel das Buch. Lesen war wie Kino im Hirn und das hier war ein einziges Blutbad. Jede Szene wurde jemand abgestochen oder sonst wie getötet. Außer den Hauptpersonen natürlich, Hamlet und seine Schwester. Hm, seine Schwester. Ich erinnerte mich das Dreko´s kleine Katze wohl dich Schwester von dem kleinem war der jetzt auf meinem Schoß lag. Als ich das Ende gelesen hatte, legte ich das Buch weg und der kleine Kater der die ganze Zeit auf meinem Schoß geschlafen hatte schaute mich an. “Was hälst du den von Hamlet, mein Kleiner? Gefällt dir der Name? Hm?,” fragte ich und kraute ihn unter dem Kinn. Er schnurrte und legte seinen Kopf in meine Hand. “Okay, dann bist du ab heute Hamlet.” Dann schaute ich auf die Uhr die an der wand hing. Was? Schon 2.45 Uhr? Hatte ich so lange gelesen? Ich nahm den Hamlet auf den Arm und ging mit ihm zurück in die Gänge. Den Weg zu meinem Zimmer fand ich jetzt allein. Hamlet war wohl langweilig geworden und sprang von meinem Arm. Ich hatte nichts dagegen. Der kommt bestimmt wieder. Nach dem was Dreko mir erzählt hat. Oh, nein. Schon wieder ging mir dieser Junge nicht mehr aus dem Kopf. Ich musste es endlich ganz und gar einsehen. Ich hatte mich verliebt… Verdammte Scheiße! Darauf war ich nicht vorbereitet…
Vier.
In meinem Zimmer setzte ich mich aus Bett und hatte nicht einmal richtig durch atmen können, da ging die Tür auf und ein Mädchen kam herein. Wohow! Das war also Angel. Sie war etwa 10 cm kleiner als ich, hatte einen etwas braunen Hautton, dunkel-lila Haare, die sie in zwei hohen fluffigen Zöpfen trug, einen Pirsing in der rechten Augenbrauen und einen kleinen schlichten Nasenstecker, eine dunkelblaue, weite Hose mit vielen Taschen, ein dunkel-türkises Kapuzensweatshirt mit abgerissenen Ärmeln, einem Totenkopfgürtel und langen Scheißbändern in den Ellenbogen. “Äh… Hi,” sagte ich. “Hi, du musst Florin sein. Ich bin Angel. Nett dich kennen zu lernen. So, dann werden wir wohl mit einander klar kommen müssen,” sagte sie. “Ja… okay. Und du kannst mich ruhig Flo nennen. Hab ich kein Problem mit,” sagte ich. “Äh… okay. Ach, ja. Hier denn soll ich dir geben. Das Wahlfach ist in der 4. Stunde. Du kannst dich zwischen Musik, Kunst und Theater. Kunst ist cool. Ich mag Prof. Aton, er ist ein bisschen, na ja… verrückt,” sagte sie, drückte mir einen Stundenplan in die Hand und setzte sich auf ihr Bett. Das kleine braun-schwarze Kätzchen das bin jetzt ganz ruhig an der Heizung gelegen hatte sprang auf und rollte sich auf Angels Schoß zusammen. Die Fächer kamen mir komisch vor. 1. Stunde: Vampyrsziologie. 2. Stunde: Pferdekunde. 3. Stunde: Literatur. 4. Stunde: Musik oder Kunst oder Theater. 5. Stunde: Feuchten. “Okay. Äh… Pferdekunde? Literatur? Feuchten? VAMPYRSZIOLOGIE?!?”, fragte ich komplett verwirrt. “Pferdekunde und Fechten sind so was wie Bio und Sport. Literatur könnte man mit Englisch vergleichen. Schriftsteller und so ein Zeug. Und Vampyrsziologie ist die Geschichte der Vampyr, ganz einfach, finde ich,” sagte sie und ein bisschen verstand ich. “Okay, verstehe…,” sagte ich. “Und was nimmst du als Wahlfach?”, fragte sie. “Ich denke Musik… ich hab zwar genug Fantasie für eine Footballmanschaft, kann aber nicht zeichnen und jemanden anders verkörpern erst recht nicht…,” sagte ich. “Okay, aber eines möchte ich klar stallen. 1. Finger weg von meinen Sachen. 2. Du gehst vor mir ins Bad, ich brache zu lagen. Und 3. Und das tut mir zwar leid, is aber so: Nur weil wir jetzt in einem Zimmer wohnen sind wir nicht die gleich die besten Freunden,” sagte Angel stur. Wohow. Okay, das hatte ich natürlich nicht gleich erwartete aber ein bisschen freundlicher könnte man ja auch sein. “Okay, wo das geklärt ist… Wollen wir in den Speisesaal Mittagessen?”, fragte sie. “Ja, gerne.” In Flur viel mir ein was ich vielleicht fragen sollte. “Äh… sag mal, Angel… Das mit dem Essen…,” aber weiter musste ich nicht reden. “Keine Sorge, du musst kein Blut oder so was trinken, Flo.” Ich atmete auf und fragte dann. “Ich weiß nicht wieso aber irgendwie kommt mir dein Nachname bekannt vor; darf ich wissen woher du kommst?”, fragte ich. “Manhattan. Und du?” “Ich auch! Kann es sein das du auf der Xavier High School warst?”, fragte ich. “Nein. Aber mein großer Bruder war dort der Star der Basketballmanschft. Er ist in Havert, studiert Medizin.” Wie sie das sagt hatte sie wohl wenig Lust sich mit mir zu unterhalte. “Aha…,” murmelte ich, nickte langzogen und drehte meinen Blick zu Seite. Nach einer Weile durch die Gänge schlendern kam wir in den Speisesaal, wie Angel es genannt hatte. Immer noch Schlossatmusphäre. An runden Gruppentischen saßen schon mehrere Schüler. In der Mitte des Saals war ein großer quadratischer Tisch auf dem eine Art Buffiet auf gebaut war. Doch dar sich alle, wie in einer Schulcafeteria an einer Ausgabe anstellten, schaute ich Angel fragend an. “Gaben an die Vampygöttin Nyx. Ich denke davon hast du gehört.” “Ja, meine Eltern…,” grummelte ich in mich hinein. Sie hassten das war ich war, das schmerzte. Ich schaute kurz zu Boden und kniff die Augen kurz zusammen. Auf einmal rief ein Mädchen das fast genau so punkig angezogen war wie Angel, sie zu sich. “Willst du mit kommen oder…?”, fragte sie, doch ein blondes Mädchen tippte mich an. Es war Izzy. Sie lächelte. Ich wollte Angel sagen das ich mich zu ihr setzen wollte und drehte mich um. Doch die war schon zu ihren Freundinnen gelaufen… “Hi. Na, die ersten Stunden gut überstanden?”, fragte mich Izzy und ich lächelte zurück. “Ja… so weit es ging.” Ich dachte kurz an den Jungen, Dreko, und an Hamlet natürlich. Ich schaute um und auf einmal sprang mir von hinten jemand entgegen und stürzte sich schwungvoll an meine Schulten ab. Ich fuhr zusammen und drehte mich blitzschnell um. Das braun Haarige Mädchen, das Izzy vorhin zu sich gewunken hatte. “Gwen! Bist du des wahnsinnig? Du kannst sie doch nicht einfach so erschrecken!”, rief Izzy. Ich schaute das Mädchen an, sie lächelte endschuldigent und rechte dir dann eine Hand. “Ich bin Gwendolyn, oder Gwen, oder Gwenny wie du willst.” “Florin. Oder Flo,” sagte ich und schüttelte ihre Hand. “Cool. Und woher bist du?”, fragte sie. “New York. Manhattan um genau zu sein,” erzählte ich. “Und ihr?” “Also ich bin aus Maryland,” erzählte Izzy. Wir hatten uns bei der Essenausgaben angestellt und waren gleich dran. “Ich komm ja eigentlich aus England. Ich hab 2 Jahre im Bundsstaadt New York gelebt, dann wurde ich gezeichnet und joah, hier bin ich ,” redete Gwen fröhlich daher. Sie hatte so gute Laune als wenn sie gleich anfangen würde zu singen. Izzy war ein bisschen ruhiger, sie lächelte freundlich und ab und an erheitert über Gwendolyns Sappelmomente. Ich nahm mir ein Sandwich und dann stand ich wieder im großem Saal und wusste nicht wo ich hin sollte. Auf einmal zog Gwen mich mit sich und Izzy und sie ließen sich in einen runden Tisch fallen, wo 2 Jungen saßen. Der eine blond, der andere braun Haarig. Sie musterten mich nach dem Motto: Was hast Gwendolyn den da angeschleppt. Ich schluckte. “Äh… Hi…,” brachte ich heraus. “Mike, Wilson; das ist Flo,” verkündete Gwen. “Flo; das sind Mike und Wilson,” stellte Izzy uns vor. Ich lächelte zaghaft. Okay… die Namen wusste ich schon mal… Aber wer war wer? “Nett dich kennen zu lernen,” sagte der Blonde. “Danke. Gleich falls,” sagte ich. Unangenehmes Schweigen trat ein. “Also… du bist neu hier, was. Und mit wem teilst du dir ein Zimmer. Izzy und Gwen können es nicht sein,” sagte der braun Haarige. “Mit Angel Jones…,” murmelte ich in mich hinein. Alle außer dem Blondem fangen an zu kichern. Er wurde rot und ich checkte gar nicht. Izzy sah wie verwirrt ich war und kicherte. “Mike ist in sie verknallt.” Ich stieß ein stummes: ,Ah!’ aus und nicht nur weil ich wusste warum alle so lachten sondern auch wer von den Jungs Mike und wer Wilson war und dann musste ich auch kichern. “Hey! Jetzt tu mal nicht so als wenn du nicht verknallt wärst!”, sagte Mike und stieß Gwen mit dem Ellenbogen in die Seite. “Ja, ja…,” murmelte sie nur. Izzy kicherte. “Ich weiß nicht was lustiger ist.” “Äh… kann er mir einer erklären?”, wollte ich wissen. Dann viel mir ein wie frech und unhöflich das war. “Ach, ich mach da kein Geheimnis draus, er heißt Aron…,” schwärmte Gwendolyn und schaute verträumt zur Decke. “Ja, ja. Die Liebe…,” Wilson verschenkte die Arme, verdrehte die Augen und lehnte sich beleidigt in seinem Stuhl zurück. Izzy lehnte sich zu mir rüber und flüsterte: “Er hatte schon immer Unglück in der Liebe…” Ich nickte verständnisvoll. Dann biss ich mir auf die Lippe. Dreko… “Du musst Wilson entschuldigen. Er ist wie ein schwarzes Loch in Menschen… äh… Vampyrgestalt. Er saugt jeden Funken positive Energie in sich auf,” flüsterte Gwen von der anderen Seite. “Und… hast du dich schon mit ihr angefreundet?”, fragte Mike und grinste mich an. Ich musste kichern und schüttelte den Kopf. Sichtlich enttäuscht lehnte sich Mike, genau wie Wilson, beleidigt in seinen Stuhl zurück. Die zwei sahen sich trotz der verschieden farbigen Haare verdammt ähnlich. Sie hatten sogar beide die gleichen blauen Augen. “Und du kannst sie mir sicher nicht mal vorstellen?”, fragte Mike, der die Hoffnung wohl nicht aufgab. “Erzähl mal, Flo. Wie hat deine Familie das mit der Zeichnung auf gefasst?”, fragte Wilson und widmete sich wieder seinem Essen. Auf einmal fiel mir auf wie die zwei mich an meine eigenen Brüder erinnerten und versang in ein wenig Trauer. Aber es war okay, für mich darüber zu reden. “Meine Eltern sind ziemlich ausgetickt…,” sagte ich und schaute etwas betrübt auf meinen Teller. “Ach komm. So schlimm konnte es nicht gewesen sein!”, sagte Gwen kauend. “Doch. Meine Mutter hat gleich meine Vater angerufen und der hat unseren Onkel mit gebracht… Er ist Genforscher und ist der Meinung das es irgendein Gegenmittel gegen sie Zeichnung gibt.” “Was ist das den für ein Schwachsinn?!?”, fragte Izzy. Ich zuckte die Schultern. “Die wollten sich dann echt in ein Labor bringen und so ernst mir dir machen?! Krass!!”, sagte Mike endsetzte. “Mike. Hat dir schon einmal gesagt das du das Einfühlungsvermögen einer Essiggurke hasst?”, fragte Izzy rhetorisch. Ich musste ein bisschen schmunzeln. “Und wie bist du dann her gekommen?”, fragte Gwen. “Die einzigen die mir geholfen haben waren meine Brüder… Wir sind mir dem Motorrad abgehauen…” “Cool. Ich hab nur Schwester…,” murmelte Wilson in sich hinein. “Kleine oder große Brüder?”, wollte Gwen wissen. “Wir sind Drillinge.” “Ach so.” “Also, bei mir waren alle total geschockt und hatten Angst als wenn ich sterben würde oder so was,” sagte Mike mit vollem Mund. Also, das mit dem Manieren hatten er auch nicht so drauf. Aber mit dem sterben… da hatte er Recht. Die Chance stand 50/50 das man das mit der Wandlung nicht überlebt… “Wie gesagt… 3 Schwestern die sich natürlich gleich dachten: ,Ach Gottchen! Unser Bruder ist gezeichnet worden! Vielleicht kann er uns ja mal ein paar süße Vampyrjungs vorstellen!’ Einfach nur nervig…,” sagte Wilson und verdrehte die Augen. “Na ja. Du musst zu geben….” Izzy wollte wohl ansprechen das hier viele süße Jungs waren, doch Mike schnitt ihr das Wort ab. “… dass ich echt gut aussehe!” Er grinste breit und Izzy schlug ihm mit der flachen Hand auf den hinter Kopf. “Das hab ich nicht gemeint du Volltrottel!” Mann, der Kerl hatte ja ein verdammt großes Ego. “Meine Mom hat das Ganze ganz gelassen genommen und mein Dad war ein bisschen verdattert, als es an der Tür geklingelt hat und ich mit dem Mal in die Küche gekommen bin. Mein kleiner Bruder hat angefangen mich Alien zu nennen, wegen dem Ding,” sagte Izzy und deutete auf die Mondsichel auf ihrer Stirn, wie wir alle einen hatte. Gwen zuckte die Schultern. “Meine Mom und meine Großtante waren ein bisschen ängstlich und meine kleinen Cousinen und mein Bruder wollten alles über Vampyr wissen. Mein besch… euerte Cousine, meine Tante und meine Grandma hatten sich schnell damit abgefunden das ist verschwinde.” Gwen zuckte die Schulter und trank ihren Eistee auf einen Zug aus. Es war wieder still geworden. “Also… hast du dich schon für ein Wahlfach entschieden?”, fragte mich Izzy um das Schweigen zu brechen. “Ja. Musik. Und was macht ihr so?” “Musik! Klasse! Kannst du singen? Du wärst die erste von uns!”, sagte Mike überdreht und kicherte. “HEY!”, sagten Izzy und Gwen gleich zeitig. Sie schaute sich an und kicherten. “Und was habt hier für Wahlfächer?”, fragte ich. “Kunst,” sagten Izzy und Wilson wie aus einem Mund. “Na ja. Fotograph trifft es eher,” sagte Wilson. “Bei Izzy ist das aber Kunst!” “Leider hat Mister Macho auch Theater genommen wie ich…,” Gwen warf ihm einen giftigen Blick zu, doch der grinste sie an. Ich war ein bisschen niedergeschlagen. Dann würde ich wohl oder über allein in Musikunterricht sein… Auf einmal hörte ich hinter mir ein kleines, kurzes: “Miau.” “Ähm… Flo? Ist das dein Kätzchen?”, fragte mich Izzy und ich drehte mich um. Der kleine orange-getigerte Kater saß hinter meinem Stuhl und schaute mich erwartungsvoll an. “Äh… ja. Das ist Hamlet.” Der kleine Kater schmiegte sich um meine Beine, sprang mir auf den Schoß und rollte sich zusammen. “Äh… ich dachte du bist neu, hier?”, fragte Wilson. “Wenn sich so schnell eine Katze zu dir hingezogen fühlt musst du wohl einen guten Draht zu Tieren habe,” meinte Mike. “Ja, kann sein,” sagte ich und lächelte. “Kann sein! Pah! Natürlich ist das so!”, rief Gwen mit einen breitem Grinsen im Gesicht. “Vampyr haben immer einen guten Draht zu Katzen und bei euch zwei war das wohl Liebe auf den ersten Blick,” sagte Izzy ruhig und gelassen. Ein totaler Kontrast zu Gwen. Mit der Zeit hatten wir aufgegessen. “So. Was wollen wir machen?”, fragte Mike und faltete seine Hände hinter seinem Kopf zusammen. “Flo die Schule zeigen, was sonst?”, fragte Gwen und sich mich mit sich.
Weiter bin ich noch nicht gekommen...

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