Eine kleine Fanfiction ;)
Ich bin noch gar nicht fertig, Stevie Rae ist noch viel zu unquirlig ;)
Aber ich überarbeite es noch :D
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Stevie Rae
Es war ein Tag wie jeder andere. Fast.
Wenn ich jetzt so zurückdenke bin ich ganz froh, dass alles so gekommen ist, wie es ist.
Ich kam gut gelaunt an den Frühstückstisch, wo meine Mutter mich bereits erwartete und mich mit ihrer munter singenden Stimme begrüßte.
„Guten Morgen Liebling, setz dich!“ Der Duft von warmen Brötchen hing in der Luft und ich sog ihn genüsslich tief ein, während ich mich hinsetzte. Ich nahm mir eines der Brötchen und bestrich es großzügig mit Marmelade.
„Na, was macht ihr heute Spätzchen?“, fragte Mama, während sie an ihrer Cowboytasse nippte (Ich besaß übrigens voller Stolz die gleiche Tasse) und mich darüber hinweg anblinzelte.
Sie war eine wundervolle Frau, sie lachte die ganze Zeit und jeder schloss sie sofort ins Herz. Alle meine Freunde liebten sie. Zumindest wenn man Abbie als alle meine Freunde bezeichnen könnte.
Ich biss nochmal von meinem Marmeladenbrot ab und trank einen Schluck Orangensaft hinterher. „Abbie und ich wolln‘ heute zum See“, antwortete ich ihr, während ich meinen nächsten Bissen nahm, „Sind Dad und die anderen schon wach?“
Mama wank ab. „Du machst wohl Witze, Liebes“, lachte sie, „Seit die Ferien angefangen haben bekomme ich deine Brüder und deinen Vater vor zwei Uhr kaum noch wach. Nachmittag versteht sich“
Ich lachte kurz auf und nickte zustimmend, aber da meine Brüder meistens unausstehlich waren, war es mir so sogar lieber. Ich nahm einen letzten Bissen und räumte das geblümte Geschirr in die Spüle, ehe ich mich mit dem Rücken am Kühlschrank anlehnte und meinen Blick ein wenig schweifen ließ.
Mama sah genauso aus wie ich (Zumindest behaupteten das immer alle), ihr blondes Haar war nur etwas länger aber genauso gelockt wie meines, ganz im Gegensatz zu meinen Brüdern, die gingen total nach Dad. Ihr Gesicht war hübsch und herzförmig und sie hatte die gleichen blauen Augen wie ich.
Die Sonne strahlte durch das Fenster in unserer Küche und wärmte mir die Haut, im Radio dudelte leise Kenny Chesneys ‚The Life‘ und ich schloss schwärmerisch die Augen. (Himmel, wie ich diesen Kerl liebte! Er hing sogar als Poster über meinem Bett – Lebensgroß!)
„Liebes, sag Abbie bitte Bescheid, dass ‘se ihren Eltern ausrichten soll, dass Acht Uhr in Ordnung ist, tuste das?“, fragte Mama und schaute mich mit ihren strahlenden Augen lächelnd an, die Tasse in ihren Händen. Sie sah aus wie ein Welpe, auch wenn sie schon älter war als Welpen normalerweise. Ich belächelte meine Gedanken und nickte ihr grinsend zu.
„Bis nachher dann!“, rief ich noch über die Schulter, als ich die Küche verließ, um mich fertig zu machen.
Mein Zimmer war nicht sehr groß, ich war aber froh neben meinen Brüdern wenigstens ein eigenes für mich zu haben, es war ein wenig chaotisch, aber trotzdem gemütlich. Über ein großes Fenster über meinem (ungemachten) Bett warf die Sonne ihre morgendlichen Strahlen auf meine große, dunkelblaue Umhängetasche, die wie achtlos auf dem Boden lag und geradezu danach schrie gefüllt zu werden. Ich fing an in meinem chaotischen Kleiderschrank zu wühlen, bis ich meinen süßen, dunkelblauen Bikini fand und sie unter meinen Roper Jeans anzog. Anschließend zog ich eine leichte, weiße Bluse drüber, nahm zwei Strandtücher und packte sie zusammen mit einer Haarbürste in die Tasche.
Meine beste Freundin Abigail Sawyer, besser bekannt als Abbie, wartete bereits draußen und winkte mir aus der Entfernung zu.
Ihr pechschwarzes, glattes Haar war zu einem Pferdeschwanz gebunden und flatterte in einer leichten Brise, als sie angerannt kam.

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